Arboldswil
Arboldswil (Mundart: „Arbetschwyl“) liegt hoch über dem Fünflibertal auf einer Hochebene mit prächtiger Aussicht auf den Baselbieter Jura und zum Schwarzwald in Deutschland. Es liegt 628 m.ü.M. Der ehemalige römische Aussichtspunkt „Chastelenflue 741 m.ü.M.“ ist der Hausberg von Arboldswil. Im kleinen Bergdorf wohnen ca. 500 Einwohner. Arboldswil ist ein typisches Tafeljuradorf, das fern vom Talverkehr in vielem unberührt geblieben ist. Arboldswil gehört zum Bezirk Waldenburg. Seit 1981 „Gemeine Europas“, Partnergemeinde ist Bourgongne (Marne) in Frankreich.
Geschichte:
Als Dorfsiedlung wird Arboldswil 1226 als Arboltswilre erstmals urkundlich erwähnt. Es dürfte aber schon im 6. bis 8. Jahrhundert als Sippensiedlung eines Arabold („starker Adler“) gegründet worden sein. Die Häuserzeilen stehen den alten Wegen entlang, die ins Feld führten. Im Mittelalter kam das Dorf unter die Herrschaft der Froburger und 1366 mit Waldenburg an den Bischof von Basel. 1400 wurde Arboldswil mit dem ganzen Waldenburgeramt baslerisch und blieb es bis zur Trennung der Landschaft von der Stadt im Jahre 1833.
Wappen
Das Wappen der Gemeinde Arboldswil zeigt auf blauem Grund eine silberne Zinnenmauer, die auf einem grünen Dreiberg steht. Darüber glänzt die goldene Sonne. Die Flaggenfarben sind blau und weiss. Das neue Wappen wurde von der Subkommission für Gemeindewappen vorgeschlagen und von der Einwohnergemeindeversammlung vom 14. April 1944 gutgeheissen. Dreiberg und Zinnenmauer weisen auf die „Chastelenflue“, das Wahrzeichen des Dorfes. Im Sinnbild der strahlenden Sonne kommt die aussichtsreiche Sonnenlage des Dorfes zur Geltung. Schliesslich betonen die Farben des Wappens die Zugehörigkeit zum alten Waldenburgeramt.
Quelle: Homepage Gemeinde Arboldswil
