Ziefen 2010 - Im Wandel der Zeit, ein Bilderbuch von Dominik Stohler
Autor: Dominik Stohler
Das Buch ist nicht im Buchhandel erhältlich.
Preis: 120.-Fr. (Zzgl. Porto und Verpackung)
Das Bilderbuch ist nur hier erhältlich:
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Ziefen 2010
Vor gut 25 Jahren (bis 1986) ging in Ziefen die Heimposamenterei im Fünflibertal zu ende. Lisette Waldner („S’Dygmatt Lisettli“) von der Diegmatt in Ziefen war die letzte Heimposamenterin. Während gut 250 Jahren hielt sich die Heimposamenterei (Seidenbandweberei) im Tal der hinteren Frenke. In der damaligen Zeit schien die Zeit still zu stehen, denn die Tagesabläufe waren fast immer gleich. Nebst der Heimposamenterei war die Selbstversorgung an der Tagesordnung. Im 18. und 19. Jahrhundert gab es im Dorf kaum bauliche Veränderungen. Seit die Industrialisierung in den 1960 iger Jahren eingesetzt hat, veränderte sich das Dorfbild stetig. Zwar blieb uns der alte Dorfkern bis in die heutige Zeit erhalten (Der alte Dorfkern ist im Inventar der schützenswerten Dorfkerne aufgenommen und ist von nationaler Bedeutung), jedoch ausserhalb tut sich einiges. Es entstehen neue Industrie- und Wohnquartiere. Immer mehr Bauland wird frei gegeben um immer mehr Häuser zu bauen.
Mit diesem Buch möchte ich Ihnen aufzeigen, wie unser Dorf im Jahr 2010 ausgesehen hat. In zwanzig Jahren wird man es wohl kaum mehr glauben können, dass es einmal so aus sah. Mit den Bildern soll ein stück Zeitgeschichte festgehalten werden für die zukünftigen Generationen.
Entstanden ist ein sehr schönes Bilderbuch. Mit rund 100 farbigen Fotos ist das ganze Dorf und Umgebung bildlich dokumentiert.
Das Buch ist ein ideales Geschenk für Firmen, Freunde und Bekannte, Historiker und Heimweh Ziefner.
Magische Ziefner Nünichlingler
Autor: Franz Stohler
ISBN: 978-3-9523283-3-0
Verlag: baagverlag, Arlesheim
Preis: 35.-Fr oder 22.-€ (zzgl. Porto und Verpackung)
Ab Anfangs Mai 2008 im Buchhandel erhältlich.
Auch hier bei Fünflibertal-Tourismus.
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Wenn’s vom Chilchturm nüüni schloot…
…beginnt am Heiligabend 24. Dezember in Ziefen, dem Baselbieter Dorf im Tal der Hinteren Frenke, ein seit gegen 100 Jahren üblicher, magischer Brauch: das Nünichlingle. Meist über 50 dunkle Gestalten ziehen in einem geordneten Umzug, angeführt von einem gefürchtigen Besenmann, während rund ¾ Stunden durchs nächtliche Dorf. Die vordersten Chlingler tragen meterhohe eigenartige Zylinderröhren. Mit ihren um den Hals gehängten Kuhglocken machen sie einen Höllenlärm.
Obwohl der alte Volksbrauch in christlicher Zeit entstanden ist, wurde ihm das Etikett „heidnisch“ angehängt und ihm nachgesagt, dass er der Geistervertreibung diente. Dieser Glaube ist längst verschwunden. Der Brauch hat heute eine ganz andere, gesellschaftliche, Bedeutung, fürs Dorf. Jedes Jahr kommen viele Zuschauer aus nah und fern um sich in Ziefen dieses nächtliche Spektakel anzusehen.
Vieles deutet darauf hin, dass die Wurzeln des heute reinen Männerbrauches im Kult einer alten Schicksalsgöttin liegen. Sie bewirkte an Mittwinter Tod und neues Leben. Die Tatsache, dass Ziefen an der Mittwinterlinie (21. Dezember) des berühmten Belchen-Dreiecks liegt, und andere Spuren, lässt ein Zusammenhang mit einem alten Sonnenkult vermuten.
Im Buch werden alle Aspekte rund ums Nünichlingle auf lesenswerte Art behandelt. Viele Bilder zeigen die Entwicklung im Laufe der Zeit auf und eine beigelegte DVD mit Film und Ton ermöglicht es, den Brauch sogar zu Hause „im stillen Kämmerlein“ visuell und akustisch, mitzuerleben.